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Arbeitsgruppen

Zusammenfassung der Ergebnisse der vier thematischen Arbeitsgruppentreffen

10.07.2017 I Salzlandkreis

Nach einem offenen, im Rahmen der ersten Beratungsrunde der Arbeitsgruppen, geführten Dialog zur bestehenden Versorgungs- und Mobilitätssituation im Salzlandkreis trafen sich im April die verschiedenen Akteure  erneut zu Gesprächen, um hier über zukünftig zu erreichende Ziele und umsetzungsfähige Lösungsansätze zu diskutieren.

Dieser zweite Gesprächszyklus sollte dazu beitragen, dass notwendige Anforderungsmodell für die zukünftige Handlungs- und Regionalstrategie weiter zu konkretisieren. Vor allem ging es den Teilnehmern darum, anzustrebende Teilziele für die einzelnen Themenschwerpunkte zu formulieren um hieraus Anforderungen an zukünftige Lösungen abzuleiten.

Ein wichtiges Ergebnis aus diesem Prozess ist ein Katalog zu im Salzlandkreis denkbaren Lösungsansätzen, die dabei helfen sollen, für die an das Modellvorhaben anschließende Umsetzungsphase Projekte zu entwickeln.

Um bei der zukünftigen Projektentwicklung das übergeordnete Ziel, eine möglichst langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität , nicht aus den Augen zu verlieren, erfolgt eine kontinuierliche Rückkopplung mit den im Anforderungsmodell zusammengetragenen (Teil)Zielen und Anforderungen.


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Anforderungsmodell Salzlandkreis

 

15.03.2017 I Salzlandkreis

Im Zuge der ersten Treffen (12/2016-01/2017) der vier thematischen Arbeitsgruppen (Mobilität, Gesundheit, Grundversorgung, Bildung/Freizeit/Kultur) und der konstituierenden Sitzung der Lenkungs­gruppe ist es gelungen eine große Zahl von am Modellvorhaben interessierten Personen für die Gesprächskreise zu gewinnen. Insgesamt haben 68 Personen an den Treffen teil­genommen. Vertreter aus den Gemeinden und Kommunen, der Verwaltung, Mitarbeiter von Bildungseinrich­tungen, Vereinen und Verbände sowie Vertreter privatwirtschaftlicher Unternehmen der Region trafen sich zu einem regen Gedankenaustausch um die bestehenden Probleme und Anforderungen hinsichtlich zukünftiger Lösungsansätze für den Salzlandkreis zusammenzutragen. Die Treffen sind ein wichtiger Teil zur möglichst frühzeitigen Einbindung der Bevölkerung in die Gestaltungsprozesse im Kreisgebiet.

Die Ergebnisse werden zusammengefasst und sollen Eingang in ein erstes Anforderungsmodell für eine zukünftige Handlungs- und Regionalstrategie (Kooperationsraum- und Mobilitätskonzept) finden.

Den Teilnehmern der Diskussionstreffen sind zukünftige demografische Entwicklungen und die für die Region hier resultierenden Handlungsfelder klar, zukünftige Herausforderungen sind identifiziert und nach Lösungen wird bereits in einigen Bereichen intensiv gesucht. Einigkeit besteht darin, dass es nur mit Unterstützung vieler unterschiedlicher Akteure und durch zu entwickelnde Kooperationen gelingen kann, die anstehenden Aufgaben zu lösen. Möglichkeiten zum Informationsaustausch zwischen den einzelnen Gruppen wird eine zentrale Bedeutung beigemessen.

Mobilitätsangebote werden als wichtiges, verbindendes Element für den Erfolg der zukünftigen Bemühungen gesehen. Dabei sehen die Arbeitsgruppen den ÖPNV in der Verantwortung für eine verlässliche Grundversorgung, andere weitere Angebote können hier ergänzen und dabei helfen, periphere Räume zu erschließen.

Angebote der Daseinsvorsorge sind in einem fein abgestimmten Mix aus stationären Elementen zur Versorgung (Krankenhäuser, multifunktionale Häuser,…) und mobilen Ergänzungen (Zahnarztmobil, mobile Versorgung mit Grundnahrungsmitteln,…) zu sichern. Ein in den Arbeitsreffen oft formulierte Gedanke, ein Angebot kann auch räumlich, zeitlich begrenzt und mobil zum Kunden kommen  sollte in weitere Überlegungen mit einfließen. Damit kann es gelingen, dass weniger Menschen Mobilitätsangebote zur Absicherung ihrer persönlichen Bedürfnisse zu verkehrsplanerisch ungünstigen Zeiten nachfragen.

Für die Planung und die Umsetzung von Konzepten zum Erhalt der Lebensqualität im ländlichen Raum sind immer auch Ressourcen (Personal, Sachmittel, Geld) notwendig. Eine Koordinierungsstelle, an der die Informationen zusammenfließen, die bei der Kommunikation untereinander oder mit potentiellen Mittelgebern unterstützt und die Aktivitäten der einzelnen Teilbereiche koordiniert, wird als wichtiger Baustein für einen nachhaltigen Erfolg solcher kreisweiten und  auch für darüber hinausgehenden Anstrengungen gesehen.

 

Vertreter der Arbeitsgruppen in der Lenkungsgruppe

Damit die Entscheidungen der Lenkungsgruppe durch fachliche Beiträge unterstützt werden können, ist geplant die Sitzungen durch Vertreter der thematischen Arbeitsgruppen zu erweitern.

Die fachlichen Arbeitsgruppen werden vertreten durch:

AG Mobilität - Verkehrsplaner (KVG Salzland GmbH)
AG Bildung/ Freizeit/ Kultur - Veronika Schmidt (Direktorin, Berufsbildende Schulen Aschersleben-Staßfurt) 
AG Gesundheit - Prof. Dr. Jan Wilde (Regionalleiter Medizinentwicklung, AMEOS Ost)
AG Grundversorgung - Uwe Epperlein (Bürgermeister Stadt Hecklingen)

Weitere Ergebnisse zur Arbeit der vier thematischen Arbeitsgruppen folgen.

 

 

gefördert durch:

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in Kooperation mit:

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